Ich schnappte mir meinen Rucksack, Trekking – Stöcke, Handschuhe und rannte nach draußen. Ich habe mich vorbereitet, machte heiße Butterbrote, Leckereien und Tee in der Thermoskanne – nun bin ich spät dran. Die Uhr zeigt fast sechs Uhr morgens, die Zeit, in der die Jungs und ich uns treffen wollten – bei dem Tor zum„Zauberhafte Bilder von Margarita Davydova“ weiterlesen
Monatsarchiv:Mai 2020
Witch Daughters von Anna Ganich
Ich gebe zu, das war meine erste Bootsfahrt. Das Kris zu erzählen, war peinlich. Sie führte unser Motorboot sehr gewagt. Ich hielt mich zuerst hinten auf, warum auch immer, war ich dort sicher mit meiner Seekrankheit, dann wurde ich mutiger, ging zum Bug und die Reste der Verlegenheit lösten sich auf in salzigen Spritzern und„Witch Daughters von Anna Ganich“ weiterlesen
Der Schlitten, von Oral Arukenova
Danik schaute auf die Uhr, richtete den Halswickel und ging zum Fenster. Von der fünfzehnten Etage aus hatte man einen guten Blick auf das rosa Zweietagenhaus neben dem Park. Ein Auto näherte sich dem Treppenhaus und hupte. Danik stellte das Fernglas richtig ein und begann das Geschehen hinter der Tür zu beobachten. Bald ging diese„Der Schlitten, von Oral Arukenova“ weiterlesen
Banu Ahmetbekova: Das Haus der Einsamkeit (aus der Sammlung „Der weinende Stern“)
Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/6/prose/banu-akhmetbekova/dom-odinochestva/67 Jeder von uns, die wir irdisch und sterblich sind, hat seine eigenen Ängste. Jemand hat Angst vor der Dunkelheit, jemand vor Spinnen, manche haben ganze Labyrinthe von Angst. Doch es gibt die Angst, welche am stärksten ist – die Angst vor der Einsamkeit. Es gibt keine schmerzhafteres Gefühl als„Banu Ahmetbekova: Das Haus der Einsamkeit (aus der Sammlung „Der weinende Stern“)“ weiterlesen
BRÜCKE von Oral Arukenova, übersetzt von Kuljash Bajchergasheva/Voag
Ihre Anwesenheit nahm Jesen viel früher wahr, bevor sie auftauchte. Sie erschien sowohl in seinen Träumen als auch in der Wirklichkeit, er freute sich immer darüber. Seitdem seine Mutter nicht mehr lebte, träumte er von dieser Wölfin. Das war ein gutes Omen, so entschied er sich. Die Mama erklärte: so wie du den Traum„BRÜCKE von Oral Arukenova, übersetzt von Kuljash Bajchergasheva/Voag“ weiterlesen
Irina Gumyrkina Nun sind wir allein
Nun sind wir allein und tonlos die Umrisse der Worte, doch noch tonloser als alles andere – der Mensch selbst… Andrej Tavrov Der Schnee heute ist weiß und schweigsam, Und legt sich mühsam unter die Füße, Taut gar nicht – seltsam und bange, Und immer schwerer fällt es zu gehen, Doch ich gehe bis ich„Irina Gumyrkina Nun sind wir allein“ weiterlesen
Petras Mažulis: Raumfähre – 226
Der junge Unteroffizier und Außendienstbeamter Samat Ryspaev liebte seine Uniform: Die Offiziersschuhe (oben aus Chromleder, die Futterung: Naturleder, die Methode der Anbringung: mit Kleber, Farbe: schwarz), Die Schuhe geraden Zuschnittes (Stoff: Gabardine, Farbe: dunkel-blau) mit Schlaufen und rotem Saum an den Seiten, mit einem Latz am Reißverschluss, an der Taille mit Gürtelschlaufen, zwei Seitentaschen, mit„Petras Mažulis: Raumfähre – 226“ weiterlesen
„Ein Papagei in unserem Wohnbezirk“ Daniar Moldabekov
Tagsüber handelte Onkel Jasha mit Schnupftabak und abends betete er, setzte sich auf seine kranken Knie vor der Ikone der heiligen Sofia, welche er für die Mutter Gottes hielt. Sofia wurde nach Almaty aus Istanbul gebracht. Wie diese zu ihm gelangte, zu einem einsamen Witwer, der sich mit winzigem Einzelhandel beschäftigte, in unserem Wohngebiet, wird„„Ein Papagei in unserem Wohnbezirk“ Daniar Moldabekov“ weiterlesen
Der Asch. Von Alina Sh. Ein Theaterstück
In fünf Akten, die Oper nach einer altgriechischen Tragödie, war berlibr? Die Hauptheldin, vierzig Jahre, junonisch Die weiteren Rollen Chor – Polyphonie, die Stimmen folgen aufeinander, jeder Satz – drei Männer und zwei Frauen 30-40 Jahre. Chor: Er wurde, Gott sei es gedankt, im Sommer in einem Kinderheim geboren. Er wurde abgetrocknet und nicht im„Der Asch. Von Alina Sh. Ein Theaterstück“ weiterlesen
„Im Traum“ – von Alina Sch.
Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge. Kunst zu offenbaren und den Künstler zu verbergen, ist die Aufgabe der Kunst. Ein Kritiker ist, wer seinen Eindruck von schönen Dingen in eine andere Form oder in einen anderen Stoff zu übertragen vermag. Übersetzt von: Lena Muchin (M. A.) Quelle: https://polutona.ru/?show=0202164222 Im Traum war die Großmutter auch„„Im Traum“ – von Alina Sch.“ weiterlesen