Valeria Krutova Der Hühnerschenkel zur Hilfe

Aus dem Geschichtszyklus Das Museum der Freaks Veröffentlicht: in der Zeitschrift Druzhba Narodov, Nr. 4, 2020 Ich bin dort gestorben. So seltsam. Als ob Sterben – noch kein Grund ist um aufhören zu existieren. So als ob es nicht zu Ende ist. „Ich bin dort gestorben“. Bereits den dritten Tag tauchte diese Phrase in Dimas„Valeria Krutova Der Hühnerschenkel zur Hilfe“ weiterlesen

Das Perlhuhn

Tolibzhon Junusov, Übersetzung aus dem Russischen von der Online-Zeitschrift daktil.kz Gewidmet an Nazarenko Maria Andreevna, meine Schullehrerin in Russischer Sprache und Literatur Der Frühling in diesem Jahr fiel ungewöhnlich regnerisch aus. Für ein Land mit einem so warmen Klima, einer riesigen Anzahl nicht befeuchteter und trockener Bergregionen ist Regen ein Geschenk Gottes, welches vom Himmel„Das Perlhuhn“ weiterlesen

Roman Zhukov: „Weiß“

Weiß Andrjuscha nahm den Lappen von der Stirn der Mutter weg – der Stoff war fast trocken – er tunkte diesen in den Eimer mit Brunnenwasser, faltete ihn sorgfältig und legte ihn wieder zurück auf die Stirn. Die Mutter öffnete die Augen, nahm in an der Hand und versuchte vom Bett auf zu stehen. „Weiß…Die„Roman Zhukov: „Weiß““ weiterlesen

Kristina Moreva. Ist es dir egal?

„Roma, hast du mein Kleid im Wäschesalon abgeholt? Roma?“ Toma begann schon die Stimme zu heben, um die Aufmerksamkeit des jungen Mannes auf sich zu ziehen, welcher, ohne von dem Bildschirm aufzublicken, GTA spielte. „Roma, wen frage ich?“ „Was denn? Was hast du gefragt?“ Roma widmete seine Aufmerksamkeit endlich  Toma und nahm die Kopfhörer ab.„Kristina Moreva. Ist es dir egal?“ weiterlesen

Manshuk Dajrabaeva Tjöma

„Er ist noch nicht da,“ Larisa drückte den Hörer noch fester an das Ohr und schob mit beiden Händen das Blech mit den Teigkugeln in den Ofen. Morgens fragt er sie: „Mutter, hast du vor ab zu nehmen?“ Er ist mit einer dicken Mutter nicht zufrieden…Sein Papa zahlt die Alimente schon seit zwei Monaten nicht. „Manshuk Dajrabaeva Tjöma“ weiterlesen

Alexandr Mendybaev Zugzwang

Am allermeisten auf der Welt liebte sie salzigen Fisch und Schach. Mitten in der Nacht konnte sie aus dem Kühlschrank ein riesiges Rotauge herausnehmen, dieses in Fetzen zerreißen und vor der nächsten Partie verspeisen. Sie spielte wie besessen: mit zwei Computern und einem Notebook, sie installierte auch das Spiel auf dem Tablet, auf dem Handy„Alexandr Mendybaev Zugzwang“ weiterlesen

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