Ich blickte pausenlos auf die Uhr. Ich wollte so schnell wie möglich diesen Ort verlassen. Eine halbe Stunde dauerte solange wie eine Ewigkeit. Wir saßen im kleinen Minivan und warteten auf unseren Chauffeur, der mit einem anderen Chauffeur ein Gespräch führte. Sein Passagier war zu spät dran. Meine Mitreisenden waren bestürzt: auf wen warten wir? Endlich konnte ich es auch nicht aushalten. Ich machte die Tür auf und fragte, auf wen wir denn warten.
„Auf niemanden, wie fahren gleich los,“ antwortete der Fahrer und kehrte zum Gespräch zurück.
„Wenn auf niemanden, dann lasst uns los fahren“, sagte ich und machte die Tür so zu, dass diese einfach abfiel. Mir schien, als würde ich gleich anfangen zu weinen.
Der Fahrer ging leise zur Tür und reparierte diese. Als er sich auf seinen Platz setzte, bat ich um Entschuldigung und erklärte, dass die Tür bereits kaputt war. Er zuckte mit den Schultern und wir fuhren auf die Chaussee.
Vor uns lag der Nachhauseweg und ich drehte wieder und wieder die Erinnerungen der letzten beiden Tage um und versuchte das Vergangene zu verstehen.
Alles begann damit, dass die Ankunft meiner ausländischen Kollegen darin münden sollte, irgendwohin zu fahren, um sich zu erholen. Und ich als ortskundige Frau, nahm die Verantwortung auf mich. Ich schrieb auf den Zettel die aller schönsten Orte in der Nähe von Almaty auf und beschloss, dass sie beide unbedingt den See Kol’saj und Kajyndy sehen sollten und bei der einheimischen Bevölkerung leben. Den weiten Weg von sechs Stunden Fahrt bewältigen, auf dem Weg im lokalen Café zu essen, wo es keinen Kaffee gibt und die Toiletten draußen zu besuchen. Das war für sie ein wahres Abenteuer. Vor drei Monaten machte ich die gleiche Route.
Die Fahrt begann wie gewohnt. Wir verließen Almaty noch vor dem Sonnenaufgang. Der Weg nervte uns etwas, doch wir waren guter Dinge. Gegen Mittag erreichten wir endlich den ersten See Kol’saj. Die bezaubernde Schönheit des Sees überwältigte nicht nur uns.
Es gab viel Volk. Auf dem Weg bekamen wir großen Hunger und als wir die erste freie Bank sahen, liefen wir zu ihr, um sie zu besetzen. Wir haben gegessen und beschlossen auf der linken Seite des Sees durch den Wald zu gehen. Nach ein paar Stunden von steilen Aufstiegen und Abstiegen, erreichten wir eine Insel, bei deren Ufer wir uns etwas erholen konnten. Wir hatten noch zehn Kilometer vor uns bis zum zweiten See auf einem rutschigen Pfad, doch wir hatten nur wenig Kraft im Kampf mit den nervigen Reitern. Wir beschlossen hier zu bleiben, in des eisige Wasser zu springen und einen Moment der Wärme der Bergsonne einzufangen.
Nach einem solchen Tag waren wir schon bereit zum Ort der Übernachtung zu fahren. Auf dem Weg kauften wir Bier. Das Dorf befand sich zehn Kilometer vom See entfernt, wir erreichten es bald. Ich erkannte das Gasthaus, wo wir das letzte mal nächtigten. Als der Fahrer daran vorbeifuhr, bremste er. Das Nachbarhaus wurde zu unserem Gasthaus. Erstaunlich.
Die Pforte öffnete sich und die Hausherrin kam heraus.
„Sälemetsiz be!“, begrüßte ich sie. Nach einem ganzen Tag mit den Deutschen musste ich die Sprache umswitchen auf die eigene Muttersprache. Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Aul mit Deutschen zusammen leben würde. Die Hausherrin zeigte uns den Weg zum Einetagenhaus. Man konnte feststellten, dass das Haus ganz neu war. Die Hausherrin zeigte uns die Dusche am Ende des Flurs und unsere Zimmer. Ich fragte den Boss, welches Zimmer ihm gefiel: „Die Zimmer sehen so aus. Welches davon nehmen Sie?“
Während wir eines der Zimmer begutachteten, fragte mich die Hausherrin, ob ich auch hier bleibe. Diese Frage überrumpelte mich, doch ich antwortete ruhig, dass er hier mit seiner Tochter nächtigen wird und ich im anderen Zimmer zusammen mit dem Kollegen. Gott sei Dank verstand mein Boss etwas Russisch, doch kein Kasachisch. Er hob die Augenbrauen und blickte mich von der Brille an mit dem Ausdruck von Unverständnis. Ich breitete die Hände aus und gab zu verstehen, dass alles in Ordnung sei. Ich erinnerte mich, dass im nachbarlichen Gästehaus ich ein Zimmer mit meinem Kollegen russischer Herkunft geteilt habe, doch keiner Stellte mir eine Frage. Die Hausherrin gab bekannt, dass das Abendessen innerhalb einer halben Stunde fertig sei und ließ uns alleine.
Wir gingen um uns einzurichten. Im Schlafzimmer standen zwei Betten mit Bettwäsche und ein Schrank. Wir verteilten gerade unsere Sachen als es an der Tür klopfte. Der Boss schlug vor, vor dem Abendessen spazieren zu gehen.
Das Grundstück der Hausherren war groß: zwei Häuser, eine kleine Küche, ein Schuppen, eine Sauna, ein Garten und sogar ein Parkplatz. Wie viel Sorge. Wir stiegen auf den nächsten Hügel. Nach einem Tag am See Kol’saj, umgeben von einer Menge Touristen, war dieser Ort einfach nur friedlich. Der Boss nahm aus der Hemdtasche eine Brille, setzte sie auf und schaute sich um. Ich folgte seinem Blick, auf dem Feld, etwas weiter weg vom Haus, weideten Kühe, daneben spielten Kinder Fußball. Wir atmeten die frische Luft ein und genossen den wunderschönen Blick des Vorgebirges Tjanshan‘. Jeden Morgen an solch einem Ort aufzuwachen, worüber sollte man da noch träumen?!
Bei dem Eingang in das Haupthaus stand ein Waschbecken, ein metallischer Körper mit einem breiten Hals. Der Boss, welcher zwei Meter hoch war, musste sich bücken, er drückte den Knopf hin und her und es rann Wasser. Er drehte sich um und fragte, ob er alles richtig macht. Ich nickte. Auf einem Haken hing ein Baumwolltuch mit Mustern. Beim Eingang stand ein Paar Schuhe. Er bemerkte es, zeigte auf seine Schuhe und fragte:
„Müssen wir unsere Schuhe hier ausziehen?“
Ich dachte, dass er damit Höflichkeit zeigen wollte und alles so machen, wie man das hier gewohnt war.
„Ja, bitte!, nickt ich zur Antwort und zog meine Schuhe aus.
Beim Eintritt in das Haus roch ich mir bekannte Düfte: Bouillon, gebratener Teig und einen kochenden Samowar. Rechts vor uns stand ein Ofen, auf ihm zischte der Kazan und brieten Baursaki. Wir gingen weiter. Im dunklen Flur gab es kein Licht, nur in dem weit entfernten Zimmer brannte Licht. Dorthin gingen wir. Das war das Wohnzimmer, wo der Tisch gedeckt war und im Tiefen des Zimmers saßen bereits andere Gäste und sprachen miteinander. Sie wurden für ein paar Sekunden still und nachdem wir Platz nahmen, fuhren sie mit ihrem Gespräch fort. Sie sprachen schnell und ich konnte die Sprache zuerst nicht zuordnen.
„Wow, sehr schön“, sagte mein Boss als er das Zimmer betrachtete.
Links auf der Wand hing ein Teppich mit nationalen Ornamenten, auf ihm zwei Portraits. Wahrscheinlich die Eltern der Hausherren. Auf der Wand gegenüber stand im Schrank braunes Geschirrservice, außerdem Souvenirs und Fotografien in Rahmen. Das alles war ungewohnt für mich: diese Menschen lebten hier mit ihren Kindern und nahmen gleichzeitig jeden Tag viele Unbekannte ein. In Europa ist es gewöhnlich, doch hier fühlte es sich irgendwie seltsam an. Mir gegenüber saßen der Boss mit seiner Tochter, die so alt war wie ich. Er wollte, dass wir uns besser kennen lernen und sie mehr von unserer Kultur erfährt, deswegen nahm ich sie mit auf die Reise.
Die Situation wehte Erinnerungen zu mir über das Haus um Aul, wo mein Bruder und ich den Sommer verbrachten und wo mein Vater her kam, und ich schien füt eine Minute wieder da zu sein: ein dünnes Mädchen, die Kätzchen jagte und bei der Mutter Baursaki und Bonbons stibitzte. Diese klebten auf den Papierchen. Ich erinnere mich wie ich des nachts in die Nachbarstoilette rannte, also diese mit unserer verwechselte. Mein Magen rumorte weil er nicht gewöhnt war an Hammelfleisch.
Ich beendete die Erinnerung und bemerkte , dass man uns bereits das Essen gebracht hatte, und meine Mitreisenden unterhielten sich mit den Tischnachbarn , jene schienen Gäste aus Australien zu sein. Nachdem man die Teller verteilt hatte, fragte mich der Boss, ob wir uns nun dem Essen widmen können. Auf dem Dastarhan gab es keinen Kurt, den sie alle unbedingt probieren wollten. Und ich freute mich, dass es Lagman gab. Ich liebe Lagman – wenige Fleisch und viel Teig. Wie meine Kollegin, eine blauäugige Frau mit einer Kurzhaarfrisur. Sie fragte mich, ob das eine kasachische Speise sei, ich antwortete, diese sei eine uigurische Speise, die jedoch von den Kasachen sehr gerne gegessen wird.
Während des Essens verteilte die Hausherrin Tee und verteilte die Schalen. Meine Kollegin vergnügte sich mit einer Leckerei und als sie meinen Blick bemerkte, fragte sie mich, was das denn für eine Süßigkeit sei. Später werde ich ihr diese Süßigkeit bei meiner jeden Reise nach Deutschland mitbringen. Das war ein Zhent.
Der Boss trank den Tee zu Ende, wischte sich die Stirn mit einer Servierte und fragte mich:
„Wie sagt man „sehr lecker“ auf Kasaschisch?“
„ Öte dämdi“, übersetzte ich ins Kasachische. Er wiederholte es einige Male und drehte sich zur Hausherrin um, die am Ende des Tisches saß und Tee eingoss
„ Ute damdy“, sagte er und lächelte ihr zu.
„As bolsyn“, lächelte sie zu dem Kompliment und blickte auf mich. Sie fragte mich, woher ich stamme, ich antwortete aus Alamty. Ich fragte interessiert, ob sie viele Gäste jeden Tag empfängt, und sie antwortete, dass es vom Mai bis September viele Gäste gibt. Und in der kalten Saison weniger, dadurch auch weniger Einnahmen. Ich schwieg und sie fragte mich, woher meine Begleiter seien.
„Menimen birge jūmys isteitin kollegalarym, Germaniyadan kelip tūr“, antwortete ich.
„Nemisşe jyrlap tūryp, öz tiliŋde şala söileidi ekensiŋ“,sagte mir die Hausherrin unerwartet. Ich spürte, als ob man mir eine Ohrfeige mit einem nassen, schweren Handtuch gegeben hätte.
„Iä, biraz umytyptym“, konnte ich nur antworten.
Bis zum Ende des Abends veruchte ich mein Gesicht zu wahren. „Du singst auf deutsch, und in deiner Muttersprache redest du nur Kauderwelsch.“ Ich habe gar nicht erwartet, so etwas zu hören, ich habe schließlich Kasachisch mit ihr gesprochen. Vielleicht nicht gut, doch ich rede auf deutsch genauso. Während ich einige Jahre in Deutschland lebte, hörte ich nie Bemerkungen von Einheimischen über meine mangelhaften Kenntnisse des Deutschen.
Ja, selbst in dem Nachbarhaus hat mich nie jemand dafür verurteilt, dass ich mit den Kollegen auf Russisch sprach. Warum tangierte es hier die Hausherrin, dass ich fließend Deutsch sprach?
Richtig ausatmen konnte ich erst, als wie alle in unsere Zimmer gingen. Meine Kollegin versuchte das Wifi einzurichten, um ihren Mann zu kontaktieren, und ich beschloss duschen zu gehen. Ich war, um ehrlich zu sein, sehr angenehm überrascht, dass sich Dusche und Toilette im Haus befanden. Das Badezimmer war groß, auf der rechten Seite die Dusche und gegenüber ein Stühlchen. Darauf legte ich meine Sachen und bemerkte dann erst das Fenster. Das irritierte mich sehr und ich war vorsichtig, dass mich niemand beachtet. Und der Kachelboden war eiskalt. Ich nahm schnell eine Dusche und zog mir warme, saubere Kleidung an, wickelte meine Haare in ein Handtuch.
Mein dichtes Haar war noch nicht trocken, doch ich ging mit der Kollegin gemeinsam nach draußen , um acht Uhr, wie wir es verabredet hatten. Der Boss und seine Tochter saßen bereits im Hof auf den Bänken aus Holz. Wir besprachen die heutige Reise zum See Kol’saj: die Reinheit und Kühle des Wassers, den nicht einfachen Pfad durch den dichten Wald und den Blick auf den See von der Insel aus. Als sie das Thema wechselten, verlor ich den roten Faden. Der Tag war lang und ich wollte schon schlafen. Unauffällig schnell wurde es dunkel und kalt. Der Hausherr erschien und bot uns an, ein Lagerfeuer zu machen. Ich freute mich über diesen liebevollen Vorschlag. Denn ich hatte bereits vor, schlafen zu gehen, doch so konnte man noch eine Weile sitzen bleiben. Oben leuchtende Sterne, daneben der große Mond. Plötzlich unterbrach die Stimme des Nachbarn unser Gespräch, es stellte sich heraus, dass er all die Zeit ein nettes Wort von mir erwartet hatte.
„Myŋ teŋge bolady“, sagte er. Tausend Tenge für das Lagerfeuer.
Ich schwieg und er fragte noch einmal, ob er ein Lagerfeuer machen sollte und wackelte mit den Holzscheiten des Saksauls, die er in seinen Händen hielt.
„ Iä“, sagte ich verwirrt. Meine Begeisterung von dem liebevollen Nachbar löste sich auf.
„Was sagt er?“ fragte mich der Boss. Ich erklärte ihm, dass er für uns ein Lagerfeuer machen möchte und verschwieg die Tausend Tenge.
„So nett“, liebäugelten sie und klatschten zur Antwort. „Rakhmet!“
Der Hausherr brachte noch mehr Saksaul, ein paar Zweige trockenen Grases und entfachte damit das Feuer. Wir hoben die Bank und setzten uns in die Nähe. Mein Haar war immer noch nass. Ich nutzte den Moment und drehte mich mit dem Rücken zum Feuer. Dann dachte ich, dass Tausend Tenge eine Kleinigkeit seien, doch ich war immer noch verwirrt. Ich war gewöhnt an die Preislisten und Genauigkeit. Meine Begleiter nahmen seinen Vorschlag als Geste der Gastfreundlichkeit und ich hatte einfach keine Kraft mehr, zu erklären, dass wir für das Lagerfeuer zahlen mussten. Besser war, zu schweigen und selber zu zahlen.
Die Situation ist nicht neu, so etwas geschieht überall, und ich verstehe die Hausherren. Während wir uns am Feuer wärmten, schaffte es der Herr den Stall sauber zu machen, das Vieh einzutreiben und neue Gäste zu empfangen. Und die Hausherrin deckte den Tisch und räumte auf. Ich verstand, dass landwirtschaftliche Arbeit schwer sei, den ganzen Tag unter der Sonne, ohne normale Bedingungen, dennoch denke ich, dass man sich ausländischen Gästen gegenüber so verhalten sollte.
„Vielen dank für heute!“, dankten mir meine Begleiter als sie bemerkten, dass ich schwieg. Ich sagte, dass es auch mir ein Vergnügen war und wir stießen an mit den Biergläsern.
Am nächsten Morgen wachte ich als erste auf, um die Zeit des Frühstücks zu erfahren. Die Hausherrin nannte mir die Zeit und fügte hinzu, dass ich die Zwei Tausend nicht vergessen sollte.
„Qandai eki myŋ?“, fragte ich erstaunt. Sie sagte, das sei für das gestrige Lagerfeuer. Gestern waren es erst Eintausend. Ich sagte ihr, dass ihr Ehemann von Eintausend sprach und ging weg. Sollen sie selbst Entscheidungen treffen. Ich saß am längsten von allen am Frühstückstisch, trank meinen Tee zu Ende, wobei mein Magen bereit war zu explodieren. Als meine Begleiter weggingen, gab ich Eintausend für das Lagerfeuer.
Der zweite Tag auf dem See Kajyndy verging sehr wunderbar. Der Weg zum See war sehr steinig. Der Weg war fröhlich dich gefährlich. Wir wurden im Bus durchgeschüttelt fast eine Stunde lang, und an einigen Stellen gab es keinen Platz zum Vorbeilassen der anderen Busse. Man hätte die Hand aus dem Fenster halten können und das vorbeifahrende Auto anfassen.
Als wir ankamen, beschlossen wir zu Fuß zum See zu gehen. Auf dem Weg kauften wir Kymyz und machten auf dem Ufer ein Picknick. Ich erinnerte mich, dass sie immer noch keinen Kurt probiert hatten. Um den Kurt zu ersetzen, beschloss ich, ihnen ein saures Getränk aus Stutenmilch anzubieten. Jeder machte einen Schluck, verzog dabei das Gesicht und dann baten sie mich, das Getränk selber zu trinken. Die Farbe des Sees Kajyndy ist ungewöhnlich türkis. Das ist jener See, in dem über der Oberfläche die Spitzen von Tannenbäumen herausragen, die Jahrhundertelang von eisigem Wasser bewahrt werden. Meine Füße wurden just in der Sekunde taub als ich sie bis zu den Fußknöcheln in das Wasser tat.
Zurück beschlossen wir mit Pferden zu fahren. Meine Kollegen hielten sich selbstsicher, und ich kletterte als letzte und krallte mich an den Rücken des Reiters.. Auf dem Weg ins Gästehaus berieten wir, welcher See denn schöner war und kamen zur Schlussfolgerung, dass beide wundervoll sind, jeder auf seine Art. Nach dem Mittagessen hielt mich die Hausherrin auf um mir mitzuteilen, dass wir zu viel Wasser verbraucht habe. Ich sagte, man habe uns nicht vorgewarnt und die Reise sei im Voraus bezahlt worden. Und in dem anderen Haus durften wir sogar die Sauna umsonst nutzen.
Jene zweitägige Reise mit meinen einheimischen Kollegen näherte und gegenseitig an, deswegen beschloss ich hierher zurückzukehren. Doch diesmal mit Ausländern. Ich wollte so sehr die Schönheit unseres Landes zeigen. Wir fuhren bereits die dritte Stunde, ich riss den Blick los von dem Sonnenuntergang und blickte auf die Gesichter der schlafenden Kollegen. Müde, friedlich und zufrieden. Ich glaube, ich habe es geschafft.
Dann fuhr ich fort, die untergehende Sonne zu beobachten und Antworten auf meine Fragen zu finden. Doch diese gab es immer noch nicht…