Zauresh Dandybayeva. Gedichte.

Träume

Ich öffne die Augen.

Zärtlich. Süß.

Hast du jemanden im Traum getroffen?

Ein Lachkorn habe ich aufgeschnappt

Wir drehen uns. Wir erstarren…

Ein Traum

Ich möchte nicht aufwachen.

Im Traum schlaftrunken

Es scheint, ich habe keine Kraft.

Und der Stern erlischt…

La Finita – die Eigenheiten der Nacht – verschwinden mit dem Licht

Ich öffnete die Augen, reflexartig

Flüsterte: Schlaf!

Ich werde mich nicht nähern

Wir halten die Distanz.

C’est la Vie

Wozu das alles?

Dieselben Rechen

Auf demselben Weg?

Zwischen uns

Ein Funke kann doch entlanglaufen.

Nach der Nacht.

War alles nur ein Traum?

Nein daran glaube ich nicht. Die Liebe kann nicht genommen werden!

Traum…ich warte auf dich mit Ungeduld.

Eintauchen. Im Traum sehen.

Wie sehr wünsche ich mir eine Fortsetzung…

Bella Donna!

Im Fenster der Sonnenaufgang…

Aufstehen, flüstere ich

Das alles ist die Fortsetzung des Traums.

Man brachte uns in der Schule das Happy End bei.

Das Märchen – eine Lüge?

Doch die Realität zerrt an mir.

Schlaf. Von Liebe umhüllt.

Nur im Traum.

Ich erwache ohne dich.

Und doch bin ich bei dir in Gedanken.

Ich schließe die Augen.

Ich öffne sie.

(Katzen-) Geheimnisse

Ich bin umwoben von deinem Lächeln

Beeindruckt

Höre Samtpfoten.

Habe die Ruhe verloren

Verstehen sinnlos

Man kann das Geheimnis nicht lüften.

Dein Fell gescheckt-

Warum so viel Trauer?

Lege deine Pfote auf mein Ohr.

Flüstere.

Man hat die Gesten, die nonverbal sind, durchgezählt.

Einen Schritt machen über mich –

Der Lichterwald

Lade mich in den Wintergarten ein.

Wir nehmen dich mit.

Ruf mich, wenn du spazieren gehen willst.

Ich rufe dich in der Stille mit meinen Gesten

Die Hand wie eine Maschine.

Ich habe so viele Briefe an dich geschrieben…

Gerüchte. Ich kann nicht schlafen.

Ich habe vor Liebe den Verstand verloren…

Das Klopfen des Herzens ist nur nachts zu hören.

Das Geheimnis liegt in den Bäumen.

Ich warte auf ein Wort.

Auf ein Miauen.

Du gingst von uns.

Du gingst von uns.

Du gingst von uns.

Die Tür fiel ins Schloss.

Hinter dir lief mein Leben…

Ich bin ein Krümel in deinen Augen, in den Sandalen

Die Saite ist gerissen

Eine verwelkte Rose

Ich liebte Eiscreme

Und nun schmeckt mir die Halva nicht einmal mehr

Als ob das Boot an den Hafen geschleift wurde…

Das Fest war flüchtig.

Es blieb nur die Trauer.

Ich wende mich an die Schöpfung.

Erkläre es mir, umarme mich.

Dort wo Licht ist, bin ich von Leidenschaft umgeben

Wo eine Blume, bin ich wie ein Schmetterling, wie eine Hummel:

Ich bin in die Schönheit verliebt.

Die Weisheit ist ein Pfad,

den ich entlang gehe. Doch ist mein Weg nicht einsam.

Du bist ein Teil des Ganzen.

Das Knirschen der Tür

Und du bist weg.

Wir sind Kinder der Schöpfung.

…und Stille…

Keine Worte über uns.

Ich löse mich auf in dem Strom

Stille und Gebet

Wortlos. Du weißt es.

Der Engel füllt uns mit Liebe und umarmt uns.

Der Engel nahm dich an der Pfote und führte dich:

Ich bin bei dir.

Zärtliche Worte existieren nicht mehr.

Nur das Kissen, die Couch…die Welt hinter den Spiegeln.

Sonnenhase. Leuchte!

Du bist Liebe. Und sie ist unendlich.

Ich bin wieder auf dem Weg, der Weg, ich bin mir sicher, ist die Unendlichkeit…

Der Geschmack von Halva kehrt zurück.

Ich sehe den Sonnenaufgang.

Ich klettere vom Sofa herunter.

Warum bist du fort?

Das vielschichtige Kostüm durchschaut.

So ist das Leben:

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Du bist die Quelle des Lichts und der Zärtlichkeit.

Im Herzen ist Frühling

Der Frühling ist der Beginn der Veränderungen

In ihm schwebt der Duft des Glücks und der Liebe

Er klopft mit Regentropfen gegen die Fensterscheibe

Und glänzt auf der Blüte mit dem Tau

Hier im Himmel eine Schwanenschar

Eine Andeutung – lebe!

Zwei Flügel

Dies ist die Magie des Schöpfers.

Die Pferdchenwolken schwimmen.

Im Garten wächst Schattenmorelle.

Fliederblütenherzen.

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