Die Bar: eine bunte Insel der Freiheit im Irgendwo einer halb provinziellen Stadt. Dort findet der Dialog von Maya und Anja statt, und zwar zur lauten Technomusik, in einem Land, in dem kasachisch und am Rande russisch gesprochen wird. Maya ist Gebärdensprachendolmetscherin. Diese Fähigkeit liegt wie ein Film über dem Sujet; Stille wird zum Narrativ„Reflexion zu Nina Trox‘ Kurzgeschichte „Die Zeichen der Stille““ weiterlesen
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Maria Omars Roman „Honig und etwas Wermuth“. Ein paar Notizen dazu
Ein paar Notizen zu Maria Omars Roman „Honig und etwas Wermut“ Vielschichtigkeit, Transparenz und Fragmente einer Geschichte, die vergessen geglaubt war – das sind die wichtigsten Merkmale des Romans „Honig und etwas Wermuth“ von Maria Omar. Es ist die Geschichte starker weiblicher Stimmen, ein feministischer Generationenroman par excellence, in dem Generationen dreier Frauen uns ihre„Maria Omars Roman „Honig und etwas Wermuth“. Ein paar Notizen dazu“ weiterlesen
Ein Essay zu Esenberlins Roman „Nomaden“
Ilias Esenberlin (1915-1983): „Nomaden“ Ilias Esenberlin, als Repräsentant einer kasachischen, sowjetischen Intelligenzija, war nicht nur Autor, sondern auch Übersetzer. Sein Genre war die Prosa, in der er seine Helden auf Feldern, in Fabriken und in Auditorien agieren ließ. Nichtsdestotrotz führen seine Romane den Leser in eine vorsowjetische Zeit, wie sich in meiner hier folgenden Analyse„Ein Essay zu Esenberlins Roman „Nomaden““ weiterlesen
Pavel Bannikov
Erstes Gedicht aus dem Gedichtzyklus „Der Wind der unterirdischen Nomadenumzüge“ (veröffentlicht in der kasachstanischen Zeitschrift Prostor, im Januar 2024; übersetzt aus dem Russischen von Lena Muchin) der Riss dringt in die Wand ein, wie das Leben in die Kunst – das nackte Leben dringt in die kunstvoll errichtete Wand ein der schwarze Riss dringt in„Pavel Bannikov“ weiterlesen
Ein paar Zeilen zu der Erzählung „Kara Zholdos“ („Der Schwarze Stern“) von Bahytzhan Momyshuly und Jurij Serebrjanskij
„Der Schwarze Stern“ (russ.: „Chernaja Zvezda“, kas.: „Kara Zholdos“) lautet der Titel der phantastischen Erzählung, benannt nach seinem Protagonisten Kara Zholdos und geschrieben von zwei kasachstanischen Autoren, nämlich Bahytzhan Momyshuly und Jurij Serebrjanskij. Der erste Autor legte die Grundlage für die Erzählung, entwickelte das Sujet um den Pilger Kara Zholdos und führte den Text bis„Ein paar Zeilen zu der Erzählung „Kara Zholdos“ („Der Schwarze Stern“) von Bahytzhan Momyshuly und Jurij Serebrjanskij“ weiterlesen
Ulja Nova: Erzählungen. Originaltext befindet sich auf daktil.kz in der Dezember (2023) – Ausgabe, übersetzt wurde der erste Teil des Originals
Die lila Allee. Die letzten Nachrichten von heute Zu dieser nächtlichen Stunde bin ich es – die Hauptallee, Ich – der Spiegel der Seegewässer!“ Jerard de Nerval 1. Die letzten Nachrichten von heute: Die Opposition plant keine maßstäblichen Aktionen bis zum Herbst Was versteht sie, wenn sie dort unten steht? Unter den Linden – in„Ulja Nova: Erzählungen. Originaltext befindet sich auf daktil.kz in der Dezember (2023) – Ausgabe, übersetzt wurde der erste Teil des Originals“ weiterlesen
Eine kurze Notiz zum Roman Sibir von Sabrina Janesch
In ihrem Roman Sibir konzipiert Sabrina Janesch einen kaleidoskopischen Raum von Identitäten, die um Kasachstan, Deutschland und den Raum SIbir kreisen, der ebenfalls mit Zentralasien in Verbindung steht. Lejla, die Tochter des für zehn Jahre in die kasachische Steppe verbannten Josef Ambacher, erinnert sich in Fragmenten an die Kindheit ihres Vaters. Kasachstan, so Lejla, sei„Eine kurze Notiz zum Roman Sibir von Sabrina Janesch“ weiterlesen
Some questions to the artist Saule Suleimenova
Interview with Saule Suleimenova about her art Saule Suleimenova is a visual artist who works with different materials like collophane. N her art she combines photography and painting and deals with topics like Kazakhstans colonial past and the modern kazakh world with it‘ s ecological and political themes. The interview was taken in June 2024„Some questions to the artist Saule Suleimenova“ weiterlesen
Notizen zu Kior Janevs Roman „Das südliche Mangaseja“
In seinem Roman „Das südliche Mangaseja“ imaginiert Kior Janev eine Festung, eine Stadt, jenseits des Polarkreises, die des abends inbrünstig als aufschäumende Apfelsilhouette der Wolkenfestung emporragt (S.7) Protagonist des Romans ist der Student Jan, der sich auf den Weg ins Südliche Mangaseja, die elterliche Festung macht. Durchgangsraum des Sujets ist hier die Eisenbahn: „Auf dem„Notizen zu Kior Janevs Roman „Das südliche Mangaseja““ weiterlesen
Vlada Baronec
Die Stimmen der gefangenen Petunien (die Gedichte im russischen Original befinden sich in der Februarausgabe aus dem Jahr 2024 von daktil.kz) *** Mihail Nemcev dreht einen Film über den krieg echte Menschen buddeln ein Rohr aus auf dem Lavendelacker krabbeln kleine Katzenkinder alles wird ins Heft notiert Milch in der Milch ein Kriegesklang auf der„Vlada Baronec“ weiterlesen