This text has the aim to show how the kazakh poetic landscape comes to life through remembering lived history and inventing myths that break up the colonial past of the peoples of Kazakhstan. Here poetry means not the poetical texts which have been read and as conclusion meditated by the author, but the poetry oft„The revival of a memory that looks inbetween the lines. Landscape protection and survival through slow reading and the responsibility for vizualization. Kazakhstans present through the glasses of story telling.“ weiterlesen
Autor-Archive:lenamuchin
There is a legend about the Sea: fourty gods lived in the sky in a great blue yurt. The played with a mineral, a turkise, they let this beautiful stone fall on the earth and the Aral Sea was born.
Oxiana (the old name oft he Sea) used to be a great sea, that fell apart in many little parts. Till the 1960ies it used to be the fourth biggest sea on the earth. It is to late to speak about a regeneration and it will take propably many hundred years to reach the old„There is a legend about the Sea: fourty gods lived in the sky in a great blue yurt. The played with a mineral, a turkise, they let this beautiful stone fall on the earth and the Aral Sea was born.“ weiterlesen
Lena Muchin
Abstract. A progressive view on kazakh cultural landcscape discurse. The destruction of an indigene culture as impact of imperial colonial policy goes hand in hand with ignoring diasporas, that were deported from homelands as intellectuals, kulacks or religious groups. We can raise the question how this different cultural groups including the indigene kazakh population have„Lena Muchin“ weiterlesen
Anuar Duisenbinov: „Der Balhaš in Wirklichkeit oder die mentale Landkarte des Sees Balhaš“. Ein Gedicht. Das russische Original des Gedichtes findet ihr in der Literaturzeitschrift daktil.kz in der Februarausgabe (2024)
Der Balhaš in Wirklichkeit oder die mentale Landkarte des Sees Balhaš Meine Stimme existiert nicht in mir Meine Stimme existiert nicht in der Kehle Meine Stimme existiert nicht in der Mundhöhle Meine Stimme existiert nicht in der Mimik Meine Stimme existiert nicht in den Gesten der Hände Meine Stimme existiert nicht im Gang Meine Stimme„Anuar Duisenbinov: „Der Balhaš in Wirklichkeit oder die mentale Landkarte des Sees Balhaš“. Ein Gedicht. Das russische Original des Gedichtes findet ihr in der Literaturzeitschrift daktil.kz in der Februarausgabe (2024)“ weiterlesen
Saule Kožataeva
Link zum russischen Text: https://daktilmag.kz/40/prose/saule-kozhataeva/rasskazy/581?fbclid=IwAR1eue_dQwwJBkQc1I5zzK0MmF0tLRNT9Uv6AitnUV5UoQR-6I_tc0RoRhY Erzählungen Koržik und Tartaletka Žumagul‘ mochte ihren Namen nicht. Deswegen nannte sie sich Žuma, Žumka. Sie wurde an einem Freitag geboren und die Eltern nannten sie so. Der volle Name lautete dann Žumagulova Žumagul‘. Nein, sie machten sich keinen Spaß daraus. Sie hatten einfach schon elf„Saule Kožataeva“ weiterlesen
Olga Krušenickaja
Burnoe Erster Teil Die Rückkehr 1 Die Sonne neigte sich bereits gen Untergang, doch die Hitze herrschte immer noch vor. Das glühende Eisen der Züge und Gleise erwärmte die Luft noch mehr. Am Bahnhof waren nur wenige Menschen. Nach dem dritten Waggon folgte der fünfte. Irina fand nur„Olga Krušenickaja“ weiterlesen
Manšuk Kali: „Das Trauergebet“
Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/46/prose/manshuk-kali/pominalnaya-molitva/759 Die Großmutter starb, als ich im Kino saß und mir den allzu teuren Film „Apokalypse“ anschaute. Ihr Tod eröffnete sich mir langsam und explosionsartig; eine dieser Explosionen wurde mir mit Erstaunen bewusst, als ich auf der oberen Liege eines Zugabteils saß und hinter dem Zugfenster Aule an mir vorbeizogen. Ein„Manšuk Kali: „Das Trauergebet““ weiterlesen
Zauresh Dandybayeva. Gedichte.
Träume Ich öffne die Augen. Zärtlich. Süß. Hast du jemanden im Traum getroffen? Ein Lachkorn habe ich aufgeschnappt Wir drehen uns. Wir erstarren… Ein Traum Ich möchte nicht aufwachen. Im Traum schlaftrunken Es scheint, ich habe keine Kraft. Und der Stern erlischt… La Finita – die Eigenheiten der Nacht – verschwinden mit dem Licht Ich„Zauresh Dandybayeva. Gedichte.“ weiterlesen
Rezension zu: Aigerim Tazhi „Paper- thin -Skin 2019“ (Translated by J. Kates)
Von Lena Muchin „МНЕ КАЖЕТСЯ, ЧТО РОДИНА – ПОНЯТИЕ, У КОТОРОГО НЕТ ОДНОЗНАЧНОГО ОПРЕДЕЛЕНИЯ, ОНО НЕСЁТ В СЕБЕ ОЧЕНЬ МНОГО СМЫСЛОВ. ДЛЯ МЕНЯ РОДИНА – ЭТО МЕСТО, ГДЕ ПРОШЛО МОЁ ДЕТСТВО. ВСЁ ТАМ ЗНАКОМОЕ, РОДНОЕ. НО ЭТО ДАЖЕ НЕ КОНКРЕТНЫЙ ГОРОД, А НЕКОЕ ОСОБЕННОЕ СОЧЕТАНИЕ ПРИРОДЫ, КЛИМАТА, ЕДЫ, ЛЮДЕЙ, ЗАПАХОВ, СЛОВ.“ AUF DIE FRAGE, OB„Rezension zu: Aigerim Tazhi „Paper- thin -Skin 2019“ (Translated by J. Kates)“ weiterlesen
Anuar Dujsenbinov
Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/45/poetry/anuar-duysenbinov/kodya/744 Kodja ich erinnere mich nicht mehr daran, wann ich zum ersten Mal diesen Spitznamen hörte doch ich verstand sofort, dass es sich dabei um dich handelte dein ernstes, strenges Gesicht erinnerte sich nicht an den romantischen, langhaarigen Studenten dein zufriedenes, sattes Gesicht erinnerte sich nicht an den gewandten Direktor der„Anuar Dujsenbinov“ weiterlesen