Ihre Anwesenheit nahm Jesen viel früher wahr, bevor sie auftauchte. Sie erschien sowohl in seinen Träumen als auch in der Wirklichkeit, er freute sich immer darüber. Seitdem seine Mutter nicht mehr lebte, träumte er von dieser Wölfin. Das war ein gutes Omen, so entschied er sich. Die Mama erklärte: so wie du den Traum„BRÜCKE von Oral Arukenova, übersetzt von Kuljash Bajchergasheva/Voag“ weiterlesen
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Irina Gumyrkina Nun sind wir allein
Nun sind wir allein und tonlos die Umrisse der Worte, doch noch tonloser als alles andere – der Mensch selbst… Andrej Tavrov Der Schnee heute ist weiß und schweigsam, Und legt sich mühsam unter die Füße, Taut gar nicht – seltsam und bange, Und immer schwerer fällt es zu gehen, Doch ich gehe bis ich„Irina Gumyrkina Nun sind wir allein“ weiterlesen
Petras Mažulis: Raumfähre – 226
Der junge Unteroffizier und Außendienstbeamter Samat Ryspaev liebte seine Uniform: Die Offiziersschuhe (oben aus Chromleder, die Futterung: Naturleder, die Methode der Anbringung: mit Kleber, Farbe: schwarz), Die Schuhe geraden Zuschnittes (Stoff: Gabardine, Farbe: dunkel-blau) mit Schlaufen und rotem Saum an den Seiten, mit einem Latz am Reißverschluss, an der Taille mit Gürtelschlaufen, zwei Seitentaschen, mit„Petras Mažulis: Raumfähre – 226“ weiterlesen
„Ein Papagei in unserem Wohnbezirk“ Daniar Moldabekov
Tagsüber handelte Onkel Jasha mit Schnupftabak und abends betete er, setzte sich auf seine kranken Knie vor der Ikone der heiligen Sofia, welche er für die Mutter Gottes hielt. Sofia wurde nach Almaty aus Istanbul gebracht. Wie diese zu ihm gelangte, zu einem einsamen Witwer, der sich mit winzigem Einzelhandel beschäftigte, in unserem Wohngebiet, wird„„Ein Papagei in unserem Wohnbezirk“ Daniar Moldabekov“ weiterlesen
Der Asch. Von Alina Sh. Ein Theaterstück
In fünf Akten, die Oper nach einer altgriechischen Tragödie, war berlibr? Die Hauptheldin, vierzig Jahre, junonisch Die weiteren Rollen Chor – Polyphonie, die Stimmen folgen aufeinander, jeder Satz – drei Männer und zwei Frauen 30-40 Jahre. Chor: Er wurde, Gott sei es gedankt, im Sommer in einem Kinderheim geboren. Er wurde abgetrocknet und nicht im„Der Asch. Von Alina Sh. Ein Theaterstück“ weiterlesen
„Im Traum“ – von Alina Sch.
Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge. Kunst zu offenbaren und den Künstler zu verbergen, ist die Aufgabe der Kunst. Ein Kritiker ist, wer seinen Eindruck von schönen Dingen in eine andere Form oder in einen anderen Stoff zu übertragen vermag. Übersetzt von: Lena Muchin (M. A.) Quelle: https://polutona.ru/?show=0202164222 Im Traum war die Großmutter auch„„Im Traum“ – von Alina Sch.“ weiterlesen
„Nauryz“ – eine Erzählung von Oral Arukenova
Übersetzt von: Lena Muchin und Polina Stoppel-Beise Am Ende des Winters begann Koshkulan selber auf die Jagd zu gehen, ohne Ajtygan, oder sie gingen als Rudel. Ajtygan wurde schwerer, roch anders oder zog sich immer mehr in die Abgeschiedenheit zurück. Als Koshkulan vor ein paar Tagen die Wölfin spielend mit seiner schweren Pfote tatzte, direkt„„Nauryz“ – eine Erzählung von Oral Arukenova“ weiterlesen
Sakhariev Adilkhan Kazhmuratovich: „The Foreigner“
Translated by: Polina Stopel-Beise: Excerpt of the novelette: „Cenraur Syndrome“ – Из повести „Синдром Кентавра“ Published in: „New World“; Nr. 7, 2015 – Опубликовано в журнале Новый Мир, номер 7, 2015 Sakhariev Adilkhan Kazhmuratovich was born in 1982 in the city of Sarkand, Almaty region (Kazakhstan). He graduated from the journalism department of Al-Farabi Kazakh National University.„Sakhariev Adilkhan Kazhmuratovich: „The Foreigner““ weiterlesen
Tschingiz Aitmatov
Aus dem Roman: „Wenn die Berge fallen (Ewige Braut)“; veröffentlicht im Journal: „Freundschaft der Völker“, Nr. 7, 2006 – Из Романа: „Когда падают горы (Вечная невеста)“; Опубликовано в журнале „Дружба Народов“, номер 7, 2006 Übersetzt von: Polina Stoppel-Beise „Разве вы не видите, „Seht Ihr etwa nicht, Как падают горы? Wie die Berge fallen? Разве вы„Tschingiz Aitmatov“ weiterlesen
Talgat Dairov: „Machambet Burannyj“
Talgat Dairov Erzählung: „Machambat Burannyj“ – „Eine heilende Fortsezung„ Veröffentlicht in: Daktil.kz; Febr. 2020; Nr. 5 Übersetzung: Polina Stoppel-Beise In dieser Gegend fuhren die Züge wie gehabt von West nach Ost und von Ost nach West. Tschingis Aitmatov: „Und Länger als die Ewigkeit dauert ein Tag!“ Viele Jahre sind vergangen seit der alte Edike gestorben„Talgat Dairov: „Machambet Burannyj““ weiterlesen