Träume Ich öffne die Augen. Zärtlich. Süß. Hast du jemanden im Traum getroffen? Ein Lachkorn habe ich aufgeschnappt Wir drehen uns. Wir erstarren… Ein Traum Ich möchte nicht aufwachen. Im Traum schlaftrunken Es scheint, ich habe keine Kraft. Und der Stern erlischt… La Finita – die Eigenheiten der Nacht – verschwinden mit dem Licht Ich„Zauresh Dandybayeva. Gedichte.“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Allgemein
Rezension zu: Aigerim Tazhi „Paper- thin -Skin 2019“ (Translated by J. Kates)
Von Lena Muchin „МНЕ КАЖЕТСЯ, ЧТО РОДИНА – ПОНЯТИЕ, У КОТОРОГО НЕТ ОДНОЗНАЧНОГО ОПРЕДЕЛЕНИЯ, ОНО НЕСЁТ В СЕБЕ ОЧЕНЬ МНОГО СМЫСЛОВ. ДЛЯ МЕНЯ РОДИНА – ЭТО МЕСТО, ГДЕ ПРОШЛО МОЁ ДЕТСТВО. ВСЁ ТАМ ЗНАКОМОЕ, РОДНОЕ. НО ЭТО ДАЖЕ НЕ КОНКРЕТНЫЙ ГОРОД, А НЕКОЕ ОСОБЕННОЕ СОЧЕТАНИЕ ПРИРОДЫ, КЛИМАТА, ЕДЫ, ЛЮДЕЙ, ЗАПАХОВ, СЛОВ.“ AUF DIE FRAGE, OB„Rezension zu: Aigerim Tazhi „Paper- thin -Skin 2019“ (Translated by J. Kates)“ weiterlesen
Anuar Dujsenbinov
Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/45/poetry/anuar-duysenbinov/kodya/744 Kodja ich erinnere mich nicht mehr daran, wann ich zum ersten Mal diesen Spitznamen hörte doch ich verstand sofort, dass es sich dabei um dich handelte dein ernstes, strenges Gesicht erinnerte sich nicht an den romantischen, langhaarigen Studenten dein zufriedenes, sattes Gesicht erinnerte sich nicht an den gewandten Direktor der„Anuar Dujsenbinov“ weiterlesen
Olga Kuz’mina: Am Rande der Erinnerung
Gedichte. Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/45/poetry/olga-kuzmina/na-krayu-pamyati/725 Ein Garten- ein angebrochener Zweig im alten Blumenübertopf Ein toter Spatz auf dem Pfad zum Haus. Ich hob ihn auf, beerdigte ihn. Ich werde es überleben. Überweinen. *** Einfach mal hier stehen. Stehen. Aufsaugen die Gerüche der Züge, der Abschiede, der Piroggen in den Straßencafés, das Leben aufsaugen. Einfach„Olga Kuz’mina: Am Rande der Erinnerung“ weiterlesen
Polina Žerebcova: Der Weg in den Himmel. Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/27/prose/polina-zherebcova/put-v-podnebese/277
Polina Žerebcova: „Der Weg in den Himmel“ Eine Erzählung (aus dem Buch „Dünner, silberner Faden“) Das Paradies befindet sich unter den Füßen unserer Mütter Hadith Der Wolf war außerordentlich grau, mit einem silbernen Schimmer auf dem Fell. Sein Blick war streng und wild, und in seinem Maul, am Gebiss, versteckte„Polina Žerebcova: Der Weg in den Himmel. Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/27/prose/polina-zherebcova/put-v-podnebese/277“ weiterlesen
Gedichte von Marija Vil’koviskaja – übersetzt von Mascha Beketova und Lena Muchin
Der Abgrund zwischen der maximalen Verfremdung und der unendlichen Betroffenheit verstecken deinen Körper all mein körperlicher Schmerz psychosomatischer Schmerz wir kennen uns selbst nie und schon gar nicht die Wörter die ohne unser Mitwissen aus diesem Loch herausfliegen Chakren Höhlen Brüste sei grob Gruben Berge gru gru gru uru ru uru ru uru ru all„Gedichte von Marija Vil’koviskaja – übersetzt von Mascha Beketova und Lena Muchin“ weiterlesen
Ayagul Mantaeva: Die Depression
Quelle zum russischen Text: https://daktilmag.kz/28/prose/ayagul-mantaeva/depressiya/308 Die Erzählung „Depression“ von Ayagul Mantaeva erschien zuerst in kasachischer Sprache und wurde aus dem Kasachischen von Oral Arukenova ins Russische übersetzt. Zum ersten Mal lernte ich das literarische Werk Ajagul‘ Mantaevas im Jahr 2016 kennen, als ich ihre Erzählung „Die Depression“ im Prosasammelband der zeitgenössischen kasachstanischen Autoren „Нақты қадам“,„Ayagul Mantaeva: Die Depression“ weiterlesen
Nina Trox: „Die Zeichen der Stille“ und „Der Tod und die Engel“ Erzählungen. Korrigiert von Polina Stoppel-Beise
Vom Autor Diese Erzählung ist ein Puzzle, dessen volles Bild man erst sehen kann, wenn man diese zu ende gelesen hat. Zeit, Situationen, Emotionen – alles, wie Teile eines Rätsels, fügt sich langsam zusammen. Ein zerrissener Erzählrhythmus – der Rhythmus des Lebens der Heldin. Dies ist eine einfache Liebesgeschichte und ein nicht einfacher Weg der„Nina Trox: „Die Zeichen der Stille“ und „Der Tod und die Engel“ Erzählungen. Korrigiert von Polina Stoppel-Beise“ weiterlesen
Lajli Edige: „Ein ungefährlicher Ehemann“
„Hier, halte fest!“ Vor fünf Minuten habe ich das hundertste Mal seine Hände mit Desinfektionsmittel eingerieben. Sie beginnen zu jucken, sobald sie trocken sind. Und ich reibe sie. Reibe sie und bin genervt. Und bin böse auf sie… „Ich habe schon…“ „Teuerster, du musst nichts kommentieren. Behandele einfach deine Hände und lass uns zu Mittag„Lajli Edige: „Ein ungefährlicher Ehemann““ weiterlesen
Olga Illi: „Eine lange Nacht“
Nacht. Ich gehe die Eisenbahnbrücke entlang, die sich über einen winzigen Fluss zieht. Wahrscheinlich war dieser einmal breit gewesen, wenn man eine solche Brücke gebaut hat. Im Umkreis nur Ödland, in der Weite leuchten die Lichter des Privatsektors. Wie sagte er noch einmal? „Wenn du nicht zur Meinen wirst, werde ich mich von der Brücke„Olga Illi: „Eine lange Nacht““ weiterlesen