Nikolaj Boloshnev: „Der Erste im Kosmos“

Aleksej zog sich die Jeansjacke über den Kopf, sich durch windend durch die Pfützen und lief entlang der Sretenka in Richtung des Gartenringes. Ein paar Meter vor dem Vestibül der U-Bahn, bog er abrupt nach rechts ab, machte den letzten Schritt und öffnete die Stahltür der Cheburekibar „Druzhba“. Im Inneren, hinter den Reihen hoher Tische„Nikolaj Boloshnev: „Der Erste im Kosmos““ weiterlesen

Julia Bocharova: „Eine besondere Atmosphäre“

„Vergesst nicht den Kautschukbaum zu gießen“, sagte die alte Mar’ja Petrovna, die ihre Gummischuhe auszog um die Sommerschuhe anzuziehen. Sie war die Putzfrau in der Schule und liebte sehr diese Aufgabe mit all den Korridoren, Sofas in dem großen Raum auf der ersten Etage und den Tafeln, auf denen der Stundenplan hing. Sie liebte auch„Julia Bocharova: „Eine besondere Atmosphäre““ weiterlesen

Olga Krushenickaja: „Die Legende über Aishe-Bibi“

Die Legende über Aishe-Bibi Ein Kapitel aus dem Roman „Die Sonne geht im Osten auf.“ Irina erreichte das Ende der Straße. Hinter der Trasse begannen die Hügel, sich streckend zu den Schneebergspitzen. Das Dorf Burnoe steht auf dem Plateau. Drumherum die Ausläufer des Karatau, Alatau und Boraldaj. In der Höhe verstecken sich Seen, von diesen„Olga Krushenickaja: „Die Legende über Aishe-Bibi““ weiterlesen

Kirill Sharypin: „Literarisches Fastfood. Erzählungen.

Bei der Vorstellung „Doktor, er liebt mich nicht! Ich bin rein, adrett, schön und sexy. Sehen Sie auf mich Doktor, ist es nicht so?“ „So ist es.“ „Warum liebt er mich dann nicht? Er möchte mich anderen Menschen nicht zeigen. Schämt er sich für mich? Oder gefalle ich ihm nicht. Gefalle ich Ihnen, Doktor? Was„Kirill Sharypin: „Literarisches Fastfood. Erzählungen.“ weiterlesen

Dania Jansi:“Sechs Jahre in Dubai. Über Geistliches und das Essen“

Dania Jansi Sechs Jahre in Dubai: über Geistliches und das Essen Nach Dubai: 12 kg Bücher und 2 kg Buchweizen Dubai warf sich in mein Leben mit einem stickigen, feuchten Sommer 2013, zusammen mit der Einladung auf die Arbeit meiner Träume in den Pressedienst einer internationalen Flugkompanie. Diese Wunderstadt mit den Wolkenkratzern und Handelszentren sah„Dania Jansi:“Sechs Jahre in Dubai. Über Geistliches und das Essen““ weiterlesen

Lidia Koshutskaja: Zweitausendvierhundertneunundneunzig

Dienstags, Donnerstags und Samstags wählt er die Kasse, die am nächsten zum Ausgang ist. Montags, Mittwochs und Freitags – die Zweite, diese gefällt ihm weniger. Sonntags geht er nicht einkaufen. Heute ist Mittwoch, deswegen geht er mit schwerem Atem zu jener unangenehmen Kasse, da ist die Schlange länger und die hohe Frau lädt auf das„Lidia Koshutskaja: Zweitausendvierhundertneunundneunzig“ weiterlesen

Natalija Limar‘: „Der kalte Regen“

Eine Holztreppe. Es regnet. Ein echter, fernöstlicher, kalter Augustregen. Ein solcher Regen erschafft in einem Augenblick die Pfützen, auf denen man springen kann, das Gesicht neigen in den Wasserstrahl, und du wirst augenblicklich nass. Wobei, wahrscheinlich rede ich über einen anderen Sommerregen, wenn aus dem Himmel, sogar aus dem Wölkchen, ohne die Sonne zu verschließen,„Natalija Limar‘: „Der kalte Regen““ weiterlesen

Lidija Koshutskaja: „Die Schatulle“

Es erklang die Musik des Windes. „Entschuldigen Sie bitte…“ „Nicht Entschuldigensiebitte, sondern Tantchen Til’da“, korrigierte ich die eben Eingetretene. „So nennen mich alle.“ Die junge Frau blinzelte, machte den Mund auf, dann wieder zu. Ihrem Alter nach war sie siebzehn Jahre, langes, helles Haar, das chaotisch nach einem Lauf oder einem schnellen Gang hin und„Lidija Koshutskaja: „Die Schatulle““ weiterlesen

Natalija Limar‘: „Winter, Sibirien, Feuerstelle“

Winter. Sibirien. Sehr viel Schnee. Der Schnee knirscht unter den schnellen Füßen. Ein Kerl läuft zum Auto, im Innenraum des Wagens ist es wärmer, doch warm wird ihm trotzdem nicht. Ist ganz durchfroren. Läuft so vor sich hin, so schön und jung, tänzelnd, der trockene Schnee knirscht unter den Stiefeln. Der Hut liegt schräg, der„Natalija Limar‘: „Winter, Sibirien, Feuerstelle““ weiterlesen

Evgenija Lomakina: „Business auf Kamelen“

Es war ein gewöhnlicher, grauer Tag. Draußen war Frühling, doch nicht jener, wenn die Knospen wachsen, Vögel trillern und in der Luft die Erwartung des Wunders fliegt und der Erneuerung, sondern jener Frühling, wenn der Schnee beginnt zu tauen, sich mit dem Schmutz zu vermischen und aus dem Schnee kommen die vorjährigen Blätter und der„Evgenija Lomakina: „Business auf Kamelen““ weiterlesen

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